Weniger Geld für Wissenschaft und Innovation?

Die Kehrtwende in der EU-Förderung ist eine verhängnisvolle Entscheidung.

Von Pascal Lamy, Carlos Moedas

Im Jahr 2014 erhielt das bis dahin unbekannte deutsche Biopharma-Unternehmen Curevac einen mit zwei Millionen Euro dotierten Innovationspreis von der Europäischen Kommission. Zu der Zeit war die Auszeichnung eine Möglichkeit, dem Unternehmen zu helfen, seinen neuen Ansatz bei der Impfstoffentwicklung weiter zu verfolgen. Da dieser sehr riskant war, konnte er nur mit öffentlichen Fördergeldern fortgesetzt werden. Ein Jahr später investierte die Gates Stiftung in das Unternehmen, das inzwischen als mehrere Milliarden schweres Einhorn gilt. Ingmar Hoerr, Gründer und CEO von Curevac, ruft immer wieder in Erinnerung, dass die Entwicklung des Unternehmens ohne EU-Fördermittel einen ganz anderen Verlauf genommen hätte.

Read full op-ed on FAZ.de